Ein neuer interner Prozess auf Basis des industriellen 3D-Drucks ist nun Teil der Produktionsumgebung bei Haefely. Das Projekt wird von Dino Hell geleitet, der für die Einführung der Technologie sowie deren praktische Umsetzung verantwortlich ist.
Die Arbeit begann mit der Herstellung der ersten Prototypenteile, dem Testen der gedruckten Komponenten in den Geräten, der Verbesserung der Konstruktionen und der Validierung für den endgültigen Einsatz. Nach der Freigabe werden die Komponenten vollständig in unser Produktionssystem integriert, einschliesslich aller Dokumentationen und Teiledaten in SAP.
Die Anwendungsmöglichkeiten gehen über Funktionsteile für Geräte und Systeme hinaus. Das Team hat bereits massgeschneiderte Werkzeuge für die Produktion entwickelt, um die Fertigungsprozesse zu verbessern. Der 3D-Druck eröffnet viele neue Möglichkeiten und ermöglicht die fast sofortige Umsetzung von Ideen.
Die Vorteile sind erheblich. Einige kleine Komponenten, die in unseren Instrumenten verwendet werden, weisen komplexe Geometrien auf, deren Herstellung mit herkömmlichen Kunststoffformverfahren schwierig oder kostspielig wäre. Andere Teile werden nur in geringen Stückzahlen benötigt, während die konventionelle Fertigung grosse Mindestbestellmengen und eine langfristige Lagerung erfordern würde.
Mit dem 3D-Druck können diese Teile nun intern und bedarfsgerecht hergestellt werden. Die Prototypenentwicklung wird schneller, Designiterationen sind einfacher und die Produktion erhält die Teile fast sofort.
Diese Initiative zeigt, wie Innovation oft bei Menschen beginnt, die etablierte Abläufe hinterfragen. Die erfolgreiche Einführung des 3D-Drucks ist ein hervorragendes Beispiel für unkonventionelles Denken und ein Erfolg, der durch talentierte Kollegen wie Dino Hell ermöglicht wurde, die Haefely vorantreiben.



